Beschichtete 3D-Hartmetall-Bohrer, innen und außen, Kohlenstoffstahl-Schneidwerkzeug, Edelstahl-Bohrmaschine für Drehmaschine
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Für B2B-Partner wie Automobilhersteller, Metallverarbeitungsbetriebe und Hersteller von Industriemaschinen definieren die beschichteten 3D-Hartmetall-Bohrer neu, was Präzision und Haltbarkeit bei Stahlbohranwendungen bedeutet. Mit einem 3D-optimierten Spannutdesign, einer doppelten Innen-/Außenbeschichtung und einer Konstruktion aus hochreinem Hartmetall eignen sich diese Bohrer hervorragend zum Durchdringen von Kohlenstoffstahl, rostfreiem Stahl (304/316) und legierten Stählen – Materialien, die herkömmliche Bohrer aufgrund ihrer Härte, Zähigkeit und Neigung zur Kaltverfestigung regelmäßig vor Herausforderungen stellen. Egal ob in CNC-Drehmaschinen, Bohrmaschinen oder automatisierten Bohrlinien eingesetzt, sie liefern saubere Löcher, eine verlängerte Werkzeuglebensdauer und konsistente Leistung – entscheidend für B2B-Prozesse, die Effizienz und Qualität priorisieren. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die wichtigsten Vorteile, die diese Bohrer zu einem Game-Changer im Stahlbohren machen.
1. 3D-optimierte Spannutgeometrie: Entwickelt für die Herausforderungen des Stahls
Ein herausragendes Merkmal dieser Bohrer ist ihre 3D-gestaltete Spannutgeometrie – eine präzisionsgefertigte Struktur, die den besonderen Anforderungen beim Bohren von Stahl gerecht wird:
• Aggressiver Spiralwinkel (30°–35°): Fördert einen effizienten Spanabtransport, was ein entscheidender Faktor beim Stahlbohren ist, da lange, fadenförmige Späne die Nuten verstopfen, Überhitzung verursachen oder die Lochwände zerkratzen können. Der Spiralwinkel ist so optimiert, dass Späne in handliche Stücke zerlegt werden, wodurch Verstopfungen auch bei tiefen Löchern (bis zu 5-facher Durchmesser) vermieden werden.
• Wandstärkenverlauf: Der Kern des Bohrers verdickt sich schrittweise von der Schneide bis zum Schaft, wodurch die Steifigkeit erhöht und die Reibung verringert wird. Dadurch wird eine Ablenkung beim Bohren harter Materialien wie dem Legierungsstahl 4140 minimiert, die Lochgeradheit (±0,01 mm/100 mm) gewährleistet und das Auftreten von „Glockenmund“ (unregelmäßige Lochöffnungen) verhindert, das aufwendige Nachbearbeitungen erfordern würde.
•Gespitzte Schneidkante (135°): Die selbstzentrierende Spitze eliminiert die Notwendigkeit zum Vorbohren oder Anreißen und reduziert so die Rüstzeit um 20 % für B2B-Werkstätten. Zudem verteilt sie die Schnittkräfte gleichmäßig und verhindert ein Abwandern der Spitze bei rutschigem Edelstahl – entscheidend für Anwendungen wie das Bohren von Schraubenlöchern in Flanschen oder Hydraulikverteilerblöcken.
Diese 3D-Optimierung stellt sicher, dass die Bohrer bei hohen Drehzahlen (bis zu 3.000 U/min) stabil bleiben und über Tausende von Zyklen hinweg eine gleichbleibende Lochqualität liefern – selbst bei anspruchsvollen Materialien wie kaltverfestigtem Edelstahl 316.
2. Doppelte Beschichtung: Innere und äußere Schutzschicht für verlängerte Lebensdauer
Diese Bohrer verfügen über ein zweilagiges Beschichtungssystem, das sowohl auf innenliegenden (Nuten) als auch außenliegenden (Schaft) Flächen aufgebracht ist – für maximale Verschleißfestigkeit und Leistung in Stahl:
•Äußere Beschichtung (TiAlN): Eine Titannitrid-Aluminiumschicht (Härte 3.200 HV), die abrasivem Verschleiß durch die zähe Gefügestruktur von Stahl widersteht. Sie wirkt zudem als Wärmebarriere und hält Temperaturen bis zu 800 °C stand, wodurch eine hitzebedingte Erweichung des Hartmetallkerns verhindert wird. Dies ist besonders vorteilhaft beim Hochgeschwindigkeitsbohren von Kohlenstoffstahl, bei dem Reibung erhebliche Wärme erzeugt.
•Innere Beschichtung (CrN): Eine Chromnitrid-Schicht, die auf die Spannutenflächen aufgebracht wird, um die Reibung zwischen Spänen und dem Bohrer zu reduzieren. Diese reibungsarme Barriere verhindert das Anhaften von Spänen – ein häufiges Problem beim Bohren von rostfreiem Stahl aufgrund der hohen Duktilität des Materials – und gewährleistet einen gleichmäßigen Spänefluss sowie eine geringere Gefahr der Verstopfung der Spannuten.
Zusammen verlängern diese Beschichtungen die Werkzeuglebensdauer um das 3- bis 4-fache im Vergleich zu unbeschichteten oder einfach beschichteten Bohrern. Für B2B-Betriebe, die monatlich über 10.000 Löcher bohren (z. B. Hersteller von Fahrzeugrahmen), bedeutet dies weniger Werkzeugwechsel, geringere Ausfallzeiten und niedrigere Bohrkosten pro Loch.
3. Kern aus hochreinem Hartmetall: Härte für die Zähigkeit von Stahl
Hergestellt aus hochreinem Hartmetall (WC-Co-Legierung) mit einem Wolframkarbid-Anteil von 94 %, bieten diese Bohrer eine außergewöhnliche Härte (92 HRA) und Druckfestigkeit (4.600 MPa) – Eigenschaften, die zum Durchdringen harter Stähle unerlässlich sind. Im Gegensatz zu HSS-Bohrern, die sich bei Edelstahl 304 oder gehärtetem Kohlenstoffstahl (30+ HRC) schnell abstumpfen, behält Hartmetall seine scharfe Schneidkante über Tausende von Bohrungen hinweg.
Die feinkörnige Karbidstruktur (Submikron-Partikel) erhöht die Zähigkeit und verringert so die Gefahr von Ausbrüchen beim Erreichen von Einschlüssen oder Schweißnähten im Stahl – ein häufiges Szenario bei der B2B-Fertigung von Bauteilen. Ein Betrieb, der beispielsweise Löcher in I-Trägern aus Kohlenstoffstahl bohrt, kann mit einem Bit über 500 Bohrungen erreichen, verglichen mit 100–150 bei HSS – was die Austauschhäufigkeit von Schneidwerkzeugen um 70 % senkt. Der Karbidkern ermöglicht zudem höhere Vorschubgeschwindigkeiten (bis zu 0,2 mm/Umdrehung) und verkürzt somit die Bearbeitungszeit bei Serienfertigung.
4. Vielseitigkeit über verschiedene Stahlsorten hinweg: Ein Bohrer für mehrere Materialien
Diese Bohrer sind so konstruiert, dass sie bei einer Vielzahl von Stahllegierungen hervorragende Leistungen erbringen, wodurch die Notwendigkeit materialspezifischer Werkzeuge entfällt und das B2B-Lagermanagement vereinfacht wird:
• Kohlenstoffstahl (1018, 1045): Die 3D-Nuten und die TiAlN-Beschichtung meistern die Zähigkeit des Materials und erzeugen saubere Bohrungen mit minimalem Grat – ideal für Strukturhalterungen, Wellen und automobilspezifische Stanzteile.
•Edelstahl (304, 316): Die abgesetzte Spitze und die mit CrN beschichteten Spannuten verhindern Verfestigung des Werkstoffs und Spananhaftung, wodurch eine gleichbleibende Leistung bei Geräten für die Lebensmittelverarbeitung, medizinischen Geräten und Marinekomponenten gewährleistet ist.
•Vergütungsstahl (4140, 4340): Der starre Hartmetallkern und die progressiv verstärkte Stegdicke bewältigen die hohe Zugfestigkeit des Materials und machen den Einsatz zum Bohren von Getriebeteilen, Hydraulikzylindern und Luftfahrtverbindungselementen geeignet.
Diese Vielseitigkeit ist ein großer Vorteil für B2B-Fertigungsbetriebe, die gemischte Aufträge bearbeiten, da die Bediener zwischen verschiedenen Stahlsorten wechseln können, ohne die Bohrer austauschen zu müssen – was die Rüstzeit um 25 % reduziert und die Werkzeugkosten minimiert.
5. Kompatibilität mit Drehmaschinen und Bohrsystemen
Diese Bohrer wurden für die nahtlose Integration in Industrieanlagen konzipiert und passen auf gängige CNC-Drehmaschinen (z. B. Haas ST-30, Mazak Quick Turn), manuelle Bohrmaschinen sowie automatisierte Bohranlagen. Ihre präzisionsgeschliffenen Schaftteile gewährleisten einen formschlüssigen Sitz in Spannfutter oder Bohrfutter, wodurch Laufunregelmäßigkeiten (≤0,003 mm) minimiert werden, die die Bohrungsgenauigkeit beeinträchtigen.
Für B2B-Anlagen, die automatisierte Systeme nutzen, ermöglicht die gleichbleibende Leistung der Bohrer sowie ihre vorhersagbaren Verschleißmuster eine unbeaufsichtigte Fertigung – und damit eine 24/7-Produktion ohne manuelle Eingriffe. Die Bohrer verfügen außerdem über lasergravierte Größenkennzeichnungen zur schnellen Identifizierung und verringern so Bedienfehler in anspruchsvollen Produktionsumgebungen.
Ob kleine Bohrungen mit 3 mm Durchmesser in medizinischen Instrumenten aus rostfreiem Stahl oder große Bohrungen mit 20 mm Durchmesser in Bauplatten aus Kohlenstoffstahl – diese Bohrer bieten die Zuverlässigkeit und Präzision, die B2B-Kunden verlangen.

















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